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Kinder- & Säuglingsosteopathie

Die Schwerpunkte bei der osteopathischen Behandlung von Säuglingen oder älteren Kindern liegen in der Beseitigung von funk- tionellen Bewegungsverlusten.


Es geht darum, diese Dysfunktionen auszugleichen oder zu korrigieren und Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Selbstheilungskraft noch stark ausgeprägt und ein wichtiges Instrument des Körpers.


Bei Säuglingen können Bewegungsverluste durch ungünstige Lage im Mutterleib, skeletale oder organische Befunde der Mutter entstehen (z. B. Skoliose, Beckenverwringung, Vernarbung). Auch Unfälle oder die Nebenwirkungen von Medikamenteneinnahmen in der Schwangerschaft können zu Bewegungsverlusten des Neugeborenen führen. Weiterhin kann auch der Geburtsvorgang selbst zu Bewegungseinschränkungen eines Neugeborenen führen, insbesondere durch ungewöhnlich schnelle oder lange andauernde Geburt, durch Kaiserschnitt oder die Anwendung von Saugglocke oder Zange. Durch eine osteopathische Behandlung besteht die Möglichkeit, später möglicherweise auftretenden Störungen effizient vorzubeugen und aktuelle Beschwerden des Kindes zu lindern oder völlig zu beheben. Im Ursprungsland der Osteopathie, den USA, hat die osteopathische Untersuchung von Neugeborenen den selben Stellenwert wie die Untersuchungen des Kinderarztes.



Häufigste Indikationen für Osteopathie bei Säuglingen und Kindern:


Schrei- und Spuckkinder
Schlafstörungen
Dreimonatskoliken
Hyperaktivität
Schädelasymmetrie
Prädelektionshaltung (Bevorzugung einer Seite)
Motorische oder sprachliche Retardierung
Wahrnehmungsstörungen
Skoliotische Fehlhaltung (Verkrümmung der Wirbelsäule)
KISS-Syndrom




Bundesverband Osteopathie e.V. Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V.